BFG v. 23.03.2022: Die Pflicht zur Berichtigung von Vorsteuern infolge Minderung des Entgelts trifft in- und ausländische Unternehmer. Die Tatsache, dass für Zeiträume, in denen Vorsteuern in Rechnung gestellt wurden, keine Erstattungsanträge eingereicht wurden, ist unbeachtlich, weil durch die Inanspruchnahme inländischer Roamingleistungen (Vorsteuerabzug) davon auszugehen ist, dass Inlandsumsätze aus der Zurverfügungstellung des inländischen Mobiltelefonnetzes an ausländische Kunden erzielt wurden.

Steuer. Bescheidbeschwerde – Einzel – Erkenntnis. Die Pflicht zur Berichtigung von Vorsteuern infolge Minderung des Entgelts trifft in- und ausländische Unternehmer. Die Tatsache, dass für Zeiträume, in denen Vorsteuern in Rechnung gestellt wurden, keine Erstattungsanträge eingereicht wurden, ist unbeachtlich, weil durch die Inanspruchnahme inländischer Roamingleistungen (Vorsteuerabzug) davon auszugehen ist, dass Inlandsumsätze aus der Zurverfügungstellung des inländischen Mobiltelefonnetzes an ausländische Kunden erzielt wurden..