Ungerechtfertigte Zahlungserleichterungen aus strafrechtlicher Sicht

Sowohl im Steuer- als auch im Sozialversicherungsrecht wird den Abgabe- bzw Beitragspflichtigen die Möglichkeit eingeräumt, die Stundung der Abgaben bzw Beiträge zu beantragen, wenn sie von einem Corona-bedingten Liquiditätsengpass betroffen sind. Was gilt aber aus strafrechtlicher Sicht, wenn in diesem Antrag über das Vorliegen eines auf die Corona-Pandemie zurückzuführenden Liquiditätsengpasses getäuscht wird, um eine solche Stundung der Abgaben- und Beitragspflicht zu erreichen?