Benützungsentgelt nach Tod des Heimbewohners für nicht geräumtes Zimmer

Die Klausel in einem Heimvertrag, nach welcher auch nach dem Tod des Betroffenen bis zur Räumung des Zimmers ein (geringeres) Benützungsentgelt berechnet wird und dem Heimträger ein Wahlrecht eingeräumt wird, nach fünf Tagen weiterhin den Entgeltanspruch geltend zu machen oder die Räumung und Lagerung der Nachlassgegenstände auf Kosten des Nachlasses zu veranlassen, ist nicht gröblich benachteiligend iSd § 879 Abs 3 ABGB und verstößt auch nicht gegen § 864a ABGB oder § 6 Abs 3 KSchG.