Der Pflegebefohlene und sein Liegenschaftsvermögen(II)

Das Gesetz hält nach wie vor am tradiert hohen Stellenwert unbeweglichen Vermögens Pflegebefohlener fest. Soll dieses dennoch veräußert werden, unterliegen nicht alle gesetzlichen Vertreter demselben Maßstab; während die Eltern § 154 Abs 3Paragrafen ohne weitere Normbezeichnung sind solche des ABGB idF SWRÄG 2006, BGBl I 2006/92. unterliegen, unterwirft das Gesetz die übrigen gesetzlichen Vertreter dem strengeren § 232. Welche Voraussetzungen müssen Letztere nun erfüllen, damit der von ihnen geplanten Veräußerung der Liegenschaft des Pflegebefohlenen die gerichtliche Genehmigung erteilt wird, und wie sind diese Kriterien zu gewichten?