Anlageberatung: Lückenhafte oder entstellte Informationserteilung durch Dritte – Haftungsfalle und Gültigkeitsrisiko?

Der Zweck der Wohlverhaltenspflichten, Mindestanforderungen für das Vertriebsverhalten der Wertpapierdienstleister aufzustellen, beruht auf der Annahme, dass es zu einem persönlichen Beratungsgespräch und einem direkten Informationsfluss zwischen Wertpapierdienstleister und Kunden kommt. Häufig erscheinen jedoch Kunden (natürliche Personen bzw organschaftliche Vertreter juristischer Personen) nicht persönlich zum Beratungsgespräch, sondern bedienen sich einer dritten Hilfsperson. Zu untersuchen...