Kapitalmarktinformationshaftung, hypothetische Alternativveranlagung und allgemeines Marktrisiko

Der Beschluss des 6. Senats (ÖBA 2012/1828) zur Haftung einer börsenotierten AG wegen Verletzung der ad-hoc-Publizitätspflicht und wegen Marktmanipulation enthält Anweisungen für das vom Erstgericht fortzusetzende Verfahren, deren Bedeutung weit über den Anlassfall hinausgeht: Bei der Berechnung des Anlegerschadens ist demnach nicht nur – das war bisher schon Rechtsprechung – auf die hypothetische Alternativveranlagung, sondern auch auf das vom Anleger zu tragende allgemeine Marktrisiko...